Was ist Magie?

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Was ist Magie?

Beitrag  Edita am Sa Okt 25, 2008 7:58 pm

Schutz
Eine der häufigsten Anfängerfragen ist die nach Schutz.
Mir ist aufgefallen, dass viele Leute, die anfangen, sich mit Magie zu beschäftigen, plötzlich überall magische Angriffe, Flüche oder ähnliches wittern. Ich bin zwar der Meinung, dass das ziemlicher Quatsch ist, aber ich möchte dennoch einige Schutztechniken beschreiben – und sei es nur aus dem Grund, dass man sich sicherer fühlt, wenn man weiß, wie man sich schützen kann.
Ich möchte auch noch anmerken, dass jeder Mensch über einen automatischen Schutzmechanismus verfügt; meist ist also ein komplettes Schutzritual nicht nötig.
Ebenso ist es nicht nötig, bei jeder magischen Handlung einen Schutzkreis zu ziehen; auch, wenn das in Büchern immer gern geschrieben wird. Entscheide selbst, ob du einen brauchst oder nicht.

Der Schutzkreis
Dies ist die klassische Methode, einen Ritualplatz nach aussen abzugrenzen.
Der Schutzkreis oder auch magische Kreis soll während eines Rituals sowohl unerwünschte Energien draussen halten, als auch die Energien, die während des Rituals entstehen, daran hindern, sich großzügig zu verteilen und zu verflüchtigen.

Den Schutzkreis ziehst du entweder mit dem Finger oder mit einem Gegenstand. Traditionell (sofern man hier von Tradition sprechen kann) wird dazu die Athame (das ist ein geweihter Dolch) verwendet, aber du kannst eben so gut einen Stock oder auch eine Mohrrübe nehmen. Es spielt keine Rolle, ob du tatsächlich auf dem Boden einen Kreis ziehst oder ob du ihn nur in der Luft beschreibst. Stell dir vor, wie aus deinem Finger oder dem Gegenstand, den du benutzt, Energie fließt, die den Kreis versiegelt.
Wichtig ist, dass du nicht einfach aus dem Kreis herausgehst – solltest du etwas vergessen haben und den Kreis verlassen müssen, so „schneide“ mit dem Finger oder Gegenstand eine Öffnung in den Kreis, und schließe sie wieder, wenn du zurück kommst.
Nach dem Beenden des Rituals muss der Kreis aufgelöst werden. Das kannst du am besten tun, indem du ihn in umgekehrter Richtung noch einmal ziehst. Stell dir vor, wie die versiegelnde Energie wieder zurück fließt oder sich auflöst.

Normalerweise wird der Kreis im Uhrzeigersinn gezogen und gegen den Uhrzeigersinn wieder aufgelöst – du kannst es aber genauso gut andersherum machen, wenn dir das richtiger erscheint.

Die Schutzkugel
Diese Methode benutze ich, wenn ich das Gefühl habe, mich selbst schützen zu müssen. Das kann in verschiedenen Situationen der Fall sein.
Wenn ich durch einen dunklen Park gehe hilft eine Schutzkugel mir zwar nichts gegen physische Gewalt, aber sie macht mich innerlich sicherer – und das strahle ich auch aus. Das macht mich selbst stark.
Jeder kennt sicher das Gefühl, beobachtet zu werden. Einige sprechen von Geistern, andere von Paranoia... Es ist egal, was es ist – wenn du dich dadurch bedroht fühlst, kann dir eine Schutzkugel Sicherheit geben.
Eine Schutzkugel kann auch andere Personen mit einschliessen – aber bitte frag die betreffende Person vorher!

Zur Vorgehensweise:

Stell dir vor, wie sich in dir eine kleine Kugel aus Energie oder Licht (oder Farbe, wenn’s für dich passt) bildet. Dehne die Kugel langsam aus bis sie dich irgendwann ganz und gar einhüllt.
Du kannst experimentieren: Stell dir eine bestimmte Farbe oder Konsitenz vor; die Kugel kann aus Glas sein oder aus Metall, sie kann blau sein oder rot, sie kann durchsichtig sein oder verspiegelt...
Am besten ist es, wenn du das in einer ruhigen Minute übst und so lange experimentierst, bis du das für dich passende Material und die für dich passende Farbe gefunden hast – dann kannst du sie bei Bedarf ganz schnell visualisieren, ohne lange denken zu müssen.
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